Island Unser Roadtrip in das Land aus Feuer und Eis
Erlebe die faszinierende Landschaft Islands auf einem unvergesslichen Island Roadtrip entlang der Ringstraße, mit Abstechern in die Highlands. Diese Reiseroute ist eine perfekte Mischung aus Natur, Abenteuer und Entspannung.
Die Rahmendaten:
- Zeitraum: September – Oktober
- Dauer: 3 Wochen
- Highlights: Highlands, Ringstraße, Wasserfälle
- Reisestil: Individualreise (DIY) mit Mietwagen und Buchung von Unterkünften via Airbnb und Booking.
- Mietwagen: 4×4 empfohlen für F-Roads in den Highlands, wir hatten einen Dacia Duster.
Unsere Island Route im Überblick:
- Reykjavik
Highlands: Kerlingarfjöll und Landmannalaugar
Halbinsel Dyrhólaey und Sólheimasandur Flugzeugwrack
Feuerschlucht Eldgjá und Wasserfall Ófærufoss
Fjaðrárgljúfur Schlucht
Gletscher Vatnajökull, Jökulsárlón und Diamond Beach
Höfn, Insel Stokksnes
Svartifoss Wasserfall
Eskifjörður & Seyðisfjörður
DC-3 Flugzeugwrack Eyvindarholt
Arctic Henge bei Melrakkaslétta
Dettifoss & Selfoss Wasserfälle
Heiße Quellen Hveravellir
Dynjandi Wasserfall
Halbinsel Snæfellsnes
Reykjavík
Iceland’s vibrant capital, known for its colorful houses,
cultural highlights, and natural beauty.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Akureyri
A town in northern Iceland with around 20,000
inhabitants (2023).
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Arctic Henge
Iceland’s version of Stonehenge, made of six
mighty basalt rock pillars.
Recommendation: ★★☆☆☆
Accessibility: ★★★★☆
Read the article
DC-3 Flugzeugwrack
The second plane wreck in Iceland. A great
alternative to the famous wreck at
Sólheimasandur.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★☆
Dettifoss Wasserfall
One of Europe’s largest waterfalls,
easily accessible.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Sellfoss Wasserfall
A beautiful waterfall located right
next to Dettifoss.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Diamond Beach
A beach known for ice blocks washed
ashore from the glacier.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★★
Dynjandi
This waterfall is known for its wide tiers.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★☆☆
Dyrholaey Halbinsel
View from the cliff over the famous
Black Sand Beach. Great for sunsets.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★★
Reynisfjara Beach
Famous for the basalt columns on the beach.
This is a very dangerous section of
beach due to the high waves.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★★★
Eldgja
A beautiful canyon off the Ring Road
with few tourists.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★☆☆☆
Eskifjörður
A fjord and a quiet village in eastern Iceland.
Recommendation: ★★☆☆☆
Accessibility: ★★★★★
Seyðisfjörður
Fjaðrárgljúfur
Goðafoss
One of the most famous waterfalls in Iceland.
Impressive but also very touristy.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Gullfoss
One of the most famous waterfalls in Iceland.
Impressive but also very touristy.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Hveravellir
A geothermal area with a campsite and
accommodation options. Remote but beautiful.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★☆☆☆
Kerið
A volcanic crater, especially beautiful
due to its red glowing color.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★★
Kerlingarfjöll
Kerlingarfjöll refers to a mountain
range in the Highlands. Hveradalir
is the most famous canyon for hiking.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★☆☆
Kvernufoss
A smaller waterfall right next to Skógafoss.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★☆
Landmannalaugar
Expect beautiful landscapes, hikes,
and hot springs.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★☆☆
Litlanesfoss
A waterfall that seems to spring from basalt
columns, located below the famous Hengifoss.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★☆
Hengifoss
Famous for its horizontal red streaks,
which are not always visible depending
on the time of year and day.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★☆☆
Myvatn Gebiet
An area with several highlights, such as
volcanic craters, geothermal activity, hikes,
and nature baths.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★★
Siglufjörður
Skogafoss
An impressive waterfall located directly
on the Ring Road.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★★★
Snæfellsnes Schiffswrack
A shipwreck in the west that you can even
climb on—Captain Jack Sparrow says hello!
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★★
Kirkjufellsfoss
The most photographed waterfall in Iceland.
It’s smaller than expected.
Recommendation: ★★☆☆☆
Accessibility: ★★★★★
Sólheimasandur Flugzeugwrack
The famous plane wreck on the beach.
A shuttle bus runs to the wreck.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★☆☆
Stokksnes Halbinsel
A well-known peninsula offering spectacular
views of the surrounding mountains.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★★★
Strokkur Geyser
A geyser that erupts spectacularly every
few minutes.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★★★
Stuðlagil Canyon
The famous basalt columns that rise from
the river.
Recommendation: ★★★☆☆
Accessibility: ★★★★☆
Svartifoss
A waterfall that falls through basalt columns.
Recommendation: ★★★☆☆
Erreichbarkeit: ★★★★☆
Thingvellir (Þingvellir)
A vast park where you can dive between
the tectonic plates.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★★★
Vatnajökull Glacier
The glacier has several outlets, where you
can visit ice caves.
Recommendation: ★★★★★
Accessibility: ★★★☆☆
Hvítserkur
A well-known rock formation, especially
beautiful at sunset.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★☆☆
Seljalandsfoss
You can walk behind the waterfall and get a
unique view behind the ‘scenes.’ Very touristy.
Recommendation: ★★★★☆
Accessibility: ★★★★★
Das Island Abenteuer beginnt in Reykjavik
Wir sind am Nachmittag in Reykjavik gelandet und sind anschließend direkt noch ein kleines Stück Richtung Ringstraße gefahren. Die erste Nacht verbrachten wir in einer wunderschönen kleinen Cabin-Hütte in Reykholt.
Thingvellir Nationalpark und Öxararfoss
Wir starten unsere Entdeckungstour im Nationalpark Thingvellir (Þingvellir), einem Drehort der Serie Game of Thrones. Hier treffen die eurasische und nordamerikanische Kontinentalplatte aufeinander. Außerdem könnt ihr den wunderschönen Öxarafoss (Öxarárfoss) bestaunen.
Tipp: Besucht den Wasserfall am frühen Morgen– er ist stark frequentiert.
Dauer: ca. 4-5 h.


Vulkankrater Kerid (Kerið)
Weiter geht es zum Kerid (Kerið), einem Vulkan-Kratersee, der seit ca. 3000 Jahren existiert. Er hat wunderschöne rote Felsformationen, die durch den hellblauen See fabelhaft herausstechen. Ihr könnt den See einmal oben, entlang des Kraters erkunden, aber auch hinunter zum Wasser gehen.
Dauer: ca. 1-2 h.


"Haukadalur" Geothermisches Gebiet
Unseren nächsten Stop machen wir in einem geothermischen Gebiet namens Haukadalur.
Hier gibt es Schwefelquellen und den aktivsten bzw. größten Geysir Islands (Strokkur). Der Strokkur bricht alle 5-10 min aus und befördert eine 20-30 Meter hohe Wasserfontäne in die Luft.
Dauer: ca. 1 h.


Abstecher in die Highlands: "Kerlingarfjöll"
Im weiteren Verlauf unserer Reise besuchen wir den Kerlingarfjöll – ein Wandergebiet in den Highlands, geprägt durch ehemalige vulkanische Aktivität. Während unserer Reisezeit im Herbst lag bereits der erste Schnee. Wir machten eine 2-stündige Wanderung zu der tiefer gelegenen Schlucht Hveradalir (Tal der heißen Quellen). Aus dem dort befindlichen Flussbett kommt 80- 100 Grad warmes Thermalwasser, welches wunderschöne Dampfgebilde in die bunten Felsen malt.
Bitte beachtet, dass die Highlands im Winter schwer bis kaum zugänglich sind. Wir haben es Anfang Oktober gerade noch so geschafft, gut durch die Berge zu kommen. Die Zufahrt in die Highlands ist grundlegend nur mit einem Geländewagen 4×4 gestattet.
Dauer: Wanderung ca. 2-3 h, Anfahrt durch die Highlands ca. 1,5-2 h pro Strecke.





Wandern bei den Quellen von "Landmannalaugar"
Am nächsten Tag standen für uns die „heißen Quellen der Menschen von Land“ – Landmannalaugar auf dem Programm.
Hier bekommt ihr alles geboten, was Island zu bieten hat: bunt schimmernde Rhyolithberge in allen Farben – von rot über gelb bis schwarz – Vulkanfelder, heißer Wasserdampf, der aus den Bergen aufsteigt und heiße Quellen, in denen man baden und entspannen kann.
Dauer: ca. 1 Tag (Wanderung ca. 5 h, Anfahrt ca. 1,5 h pro Strecke).




Entlang der Ringstraße zum "Seljalandsfoss" Wasserfall
Nach unserem Abstecher in die Highlands fahren wir weiter auf der Ringstraße zum Seljalandsfoss. Ihr könnt komplett um den Wasserfall herumlaufen und beeindruckende Fotos „hinter“ dem Wasserfall machen.
Da dieser Wasserfall ein großer Touristen- Magnet ist, besucht ihn am besten außerhalb der Stoßzeiten oder in den frühen Morgenstunden. Wir waren um 9 Uhr morgens schon zu spät dran und fanden uns inmitten einer Völkerwanderung wieder.
Dauer: ca. 1 h.


Ein kurzer Ausflug zum "Kvernufoss"
Falls ihr dem Massentourismus entgehen möchtet, können wir euch den Kvernufoss empfehlen. Auch hier könnt ihr hinter den Wasserfall gehen und die Natur in Ruhe genießen.
Dauer: ca. 2-3 h.
... weiter zum Skogafoss Wasserfall
Nicht weit vom Kvernufoss liegt der Skogafoss. Wunderschön- leider aber auch sehr überfüllt, da der Wasserfall in ca. 5 min Reichweite von einem großen Parkplatz liegt.
Dauer: ca. 30 min.

Halbinsel Dyrhólaey
Ein großes Highlight unserer Reise war Dyrhólaey – eine Halbinsel mit atemberaubenden Felsformationen – und der nahe gelegene Reynisfjara – Black Beach. Ein Strand mit Basalt- Gestein und tiefschwarzem Sand. Ihr könnt mit dem Auto bis zu einem hoch gelegenen Aussichtspunkt der Halbinsel fahren- definitiv ein „Muss“ auf eurer Route. Von Mai bis August könnt ihr mit etwas Glück sogar Papageientaucher antreffen.
Seid beim Reynisfjara – Beach bitte verantwortungsvoll, das Meer ist sehr stürmisch, kalt und unberechenbar. Direkt am Strand findet ihr immer Schilder mit Informationen zu Wellen und Strömungen. Mit den speziellen Felsformationen aus Basalt im Wasser – oder sind es doch versteinerte Trolle? – ist dieser Strand jedoch ein absolutes Highlight jeder Island- Reise.
Dauer: ca. 2-3 h.




Sólheimasandur Flugzeugwrack
Es geht weiter nach Sólheimasandur– einem endlos langen Sandwüste. Hier befindet sich das Flugzeugwrack eines DC-3-Flugzeugs, welches in den 1970er Jahren notlandete. Alle Passagiere überlebten; das Wrack jedoch erinnert an vergangene Zeiten. Ihr könnt zum Flugzeug wandern- ca. 4 km pro Strecke.
Wir haben hierfür rund 1 h pro Strecke gebraucht. Es gibt zu bestimmten Zeiten aber auch die Möglichkeit Shuttle Busse zu nutzen. Wir besuchten das Wrack in der Abenddämmerung, um das Flugzeug in Ruhe betrachten zu können.
Tipp: Es gibt noch ein weiteres Flugzeugwrack in Island, mehr dazu findet ihr weiter unten, oder klicke hier.
Dauer: ca. 3-4 h.

Schlucht Eldgjá
Wir fahren nun in die Feuerschlucht Eldgjá, die größte Vulkanspalte der Welt. Wir wandern durch das schöne Bergtal und verharren an dem grandiosen Wasserfall Ófærufoss, der in mehreren Stufen aus dem Berggipfel kommend hinunterstürzt. Aufgrund der Abgelegenheit, kommen nicht sehr viele Leute dort hin. Wir waren alleine hier und es war für uns einer der schönsten Ausflüge auf unserem Island Abenteuer.
Du kannst hier parken, du brauchst aber ein 4×4 Fahrzeug.
Dauer: ca. 5h.






Schlucht Fjaðrárgljúfur
Unser nächstes Ziel ist der Fjaðrárgljúfur, eine ca. 100 Meter tiefe Schlucht mit Wasserfall, umrahmt von grünen Mooshängen. Sie ist leicht zugänglich und bietet wunderschöne Ausblicke.
Dauer: ca. 30 min.



Gletscher Vatnajökull
Anschließend besuchen wir den Vatnajökull– einen der letzten riesigen Gletscher der Welt. Seine Eisdecke ist teilweise bis zu 900m tief. Wir haben hier eine Gletscherwanderung zum Kverkfjöll und eine Wanderung durch die Eishöhlen unternommen. Die Eishöhlen verändern sich jedes Jahr, bitte informiert euch gut, ob die Höhle noch existiert.
Aufgrund eurer Sicherheit, solltet ihr eine Tour buchen. Es gibt Touren aller Art in verschiedenen Längen und Preisklassen. Einen Überblick könnt ihr euch hier verschaffen.
Dauer: ca. 4-5 h.






Jökulsárlón "Diamond Beach"
Angekommen in der Jökulsárlón-Gletscherlagune bewundern wir den magischen Diamond Beach. Eisberge, die abbrechen, werden durch den Gletschersee an den Strand angeschwemmt und formen sich zu Eisdiamanten, die in der Sonne wunderschön funkeln. Mit ein wenig Glück, seht ihr sogar ein paar Robben die am Strand herumtoben.
Der Strand ist gut besucht, jedoch verteilt sich der Besucherandrang gut am Strand entlang- das Gebiet ist sehr groß. Ihr könnt euch auch eine Bootstour über den Gletschersee buchen.
Dauer: ca. 1 h.







Höfn, Insel Stokksnes
In der Nähe von Höfn, auf der Insel Stokksnes könnt ihr mit etwas Glück wildlebende Robben beobachten.
Ein Spaziergang an der Küste ist ein absolutes Erlebnis und die malerischen Dünen auf dem schwarzen Strand bilden ein tolles Fotomotiv für jedermann.
Wir haben auch einen kurzen Stop im nahegelegenen Wikinger- Dorf gemacht.
Dauer: ca. 2-3 h.



Svartifoss Wasserfall
Der Svartifoss (schwarzer Wasserfall) ist ein wunderschöner Wasserfall im Vatnajökull Nationalpark, welcher durch Basalt- Säulen eingerahmt wird. Die Wanderung dauert ca. 1h und startet in Skaftafell.
Dauer: ca. 1-2 h.

Stuðlagil Canyon
Der Stuðlagil Canyon besteht aus dunklen Basaltsäulen, die das türkisblaue Wasser des Flusses Jökulsá wunderschön hervorheben. Es gibt eine Aussichtsplattform und kleine Wanderwege entlang des Canyons.
Dauer: 1-2 h.

Litlanesfoss und Hengifoss
Im Osten Islands könnt ihr die beiden Wasserfälle Litlanesfoss und Hengifoss besuchen. Sie liegen auf der gleichen Wanderroute und besonders der Hengifoss beeindruckt durch tiefrote Linien (ehemalige vulkanische Asche) im Gestein.


Eskifjörður und Seyðisfjörður
In den Ostfjorden könnt ihr die beiden wunderschönen und charakteristischen Fischerdörfer Eskifjörður und Seyðisfjörður besuchen. Besonders Seyðisfjörður ist für seine blaue Kirche und die Regenbogenstraße bekannt.
Sonst ist der Ort jedoch eher klein und die Kirche ist die Hauptattraktion. Bei Zeitmangel könnt ihr diesen Spot weglassen.
Dauer: 1h pro Ort.


DC-3 Flugzeugwrack Eyvindarholt
Falls euch das berühmte Flugzeugwrack DC-3 am Strand zu touristisch ist, gibt es im Ort Eyvindarholt eine alternative. Auch dort liegt ein DC-3 – Wrack, welches erkundet werden kann.
Als wir Island bereist haben, haben wir das Wrack im Nord- Osten Islands, in Þórshöfn besucht, fernab von Touristen. Laut Google Bewertung wurde es von dort abtransportiert.
Dauer: ca. 1 h.



Arctic Henge bei Melrakkaslétta
Seid ihr an Sehenswürdigkeiten wie Stonehenge interessiert?
Dann besucht auf jeden Fall den Arctic Henge (Heimskautsgerðið) in Raufarhöfn auf der Halbinsel Melrakkaslétta.
Ihr erreicht das Monument in ca. 5 min. vom nahegelegenen Parkplatz, plant jedoch ggf. eine längere Anfahrtszeit ein.
Dauer: 30 min – 1 h.



Dettifoss und Selfoss Wasserfälle
In der Nähe des Flusses Jökulsá á Fjöllum könnt ihr die nahegelegenen Wasserfälle Dettifoss und Selfoss besuchen. Der Dettifoss rauscht mit immenser Kraft und großen Wassermassen in die Tiefe und bildet an einigen Stellen wunderschöne Regenbögen. Der Selfoss ist ca. 1 km entfernt und besteht aus vielen kleinen Wasserfällen.
Dauer: ca. 2-3 h.




Mývatn
Plant einen 1-2 tägigen Stop in Mývatn ein – ein wunderschöner Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten.
Direkt in Ortsnähe befindet sich der Mývatn- See, welcher zu entspannten Spaziergängen einlädt.
Ein absolutes Muss auf jeder Reiseliste ist der Game of Thrones Drehort Grjótagjá – eine kleine Lavahöhle mit einer heißen Quelle innerhalb der Höhle. Ihr dürft dort nicht baden, jedoch ist die kleine Höhle wirklich beeindruckend. An nassen Tagen kann der Eingang rutschig sein- achtet auf festes Schuhwerk.
Ebenfalls nahgelegen ist das Námaskarð Geothermal Field. Diese Sehenswürdigkeit könnt ihr gut vom anliegenden Parkplatz erreichen. Euch erwarten gelbe Schwefeltöpfe, geothermische Wasserexplosionen und das Gefühl, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein.
Auf der Fahrt könnt ihr kurz am Hverfjall (Hverfell) Vulkan anhalten und den Vulkankrater bestaunen. Bei Bedarf könnt ihr auch eine ca. 3 km lange Wanderung auf den Vulkankrater machen und die Aussicht auf Myvatn genießen- diese Wanderungen haben wir aus zeitlichen Gründen jedoch nicht geschafft.
Zur Erholung am Nachmittag können wir euch die Mývatn Nature Baths (Jarðböðin við Mývatn) ans Herz legen. Dort könnt ihr den Tag in einer heißen Quelle sitzend ausklingen lassen und die Aussicht auf das Tal genießen. – dieses Naturbad ist deutlich weniger frequentiert als die Blue Lagoon, aber definitiv genau so schön.
Dauer: ca. 2 Tage.






Goðafoss Wasserfall
Unsere Reise führt uns aus Mývatn kommend weiter zum Goðafoss („Wasserfall der Götter“). Der Wasserfall liegt direkt an der Ringstraße und mehrere Aussichtspunkte sind leicht zu Fuß erreichbar.
Dauer: ca. 1 h.



Akureyri, Siglufjörður und Hofsós
Wir machen einen kurzen Halt in Akureyri und erkunden die kleinen lokalen Shops. Danach fahren wir entlang des Fjords Eyjafjörðurauf weiter in das Fischerdorf Siglufjörður.
Unterwegs kommt man am kleinen Örtchen Dalvík vorbei.
Am Rand des kleinen Ortes Hofsós findet ihr entlang der Küste die Staðarbjörg Basalt- Säulen. Ein bisher noch wenig besuchter Ort.
Dauer: pro Ort ca. 30 min – 1 h.






Heiße Quellen Hveravellir
Ein absolutes Highlight unserer Reise waren die heißen Quellen in den Highlands – im geothermischen Gebiet Hveravellir. Die Anfahrt war sehr zeitaufwendig, aufgrund von Schneeverwehungen, die während unseres Besuchs im Oktober auftraten. Im Sommer könnt ihr nahezu bis zur Quelle auf den Campingplatz fahren. Ein Allrad – Fahrzeug ist jedoch ein Muss. Unsere Wanderung hat aufgrund der beschränkten Fahrbarkeit ca. 1h gedauert.
Den genauen Standort der Quelle findet ihr hier.
Dauer: ca. 6 h.



Dynjandi Wasserfall
Unsere Reise führt weiter zum Wasserfall Dynjandi in den Westfjorden. In den Wintermonaten ist die Straße dorthin oftmals gesperrt, informiert euch hier bitte aktuell bei den offiziellen Seiten:
Der Wasserfall erstreckt sich über mehrere Stufen und wird nach unten hin immer breiter. Ihr könnt die einzelnen Stufen hinaufsteigen und den Wasserfall gut vom nahegelegenen Parkplatz erreichen.
Vor oder nach eurem Besuch des Dynjandi könnt ihr bei Bedarf den Seal Lookout bei Litlibær in den Westfjorden ansteuern. Hier lebt eine große Robbenkolonie und ihr könnt die Tiere in Ruhe beobachten. Bitte haltet genug Abstand um die Tiere nicht zu stören.
Dauer: ca. 1-2 h.




Halbinsel Snæfellsnes
Auf der Halbinsel Snæfellsnes könnt ihr den Kirkjufell, einen der meistfotografierten Wasserfälle Islands, besichtigen. Es gibt einen großen Parkplatz und der Weg zum Wasserfall ist gut erreichbar. Der Wasserfall ist in „Real“ jedoch deutlich kleiner, als auf den berühmten Bildern und ihr solltet euch auf viele weitere Besucher einstellen. Dennoch ein kurzer Stop, den man gut einbauen kann, wenn man die Halbinsel erkundet.
Für alle, die einmal das Gefühl des Captain Jack Sparrow erleben wollten, bietet es sich an in Útnesvegur einen kurz Stop bei dem Schiffswrack Sæljós GK-2 hier in Sandgerði einzulegen
Im kleinen Fischerdorf Arnarstapi, ebenfalls auf der Halbinsel, könnt ihr einen beeindruckenden Felsenbogen besuchen und vielleicht sogar Delfine sehen, die die Fischerboote ans Ufer geleiten. Es gibt einen ausgeschilderten Parkplatz und der Wanderweg führt oberhalb der Felsklippen entlang- mit toller Aussicht auf den atlantischen Ozean.
Besonders im Sommer lohnt sich auch ein Stop bei den Felsformationen von Djúpalónssandur – hier siedeln Papageientaucher.
Dauer: pro Ort 30 min bis 1 h.






Hvítserkur
Im Nordwesten Islands haben wir auf unserer Reise die einmaligen Felsformationen des Hvítserkur bewundert. Ein Überbleibsel eines erodierten Vulkanschlots, welcher durch die Gezeiten geformt wurde. In der Umgebung könnt ihr mit etwas Glück auch freilebende Robben beobachten.
Dauer: ca. 1 h.



Reykjavík
Wir beenden unsere Reise dort, wo wir gestartet sind- in Reykjavík. Wir bummeln durch die Stadt, schauen uns den Hafen und das Wahrzeichen – die Kirche Hallgrímskirkja an.
In maximal 2-3 h habt ihr die Stadt bereits vollständig erkundet. Auf unserem Plan stand natürlich noch die weltbekannte Blue Lagoon– leider sind die Eintrittskarten weit im voraus ausgebucht- lernt aus unserem Fehler und bucht eure Tickets für die Blue Lagoon direkt mit Flugbuchung. Wir haben aber eine tolle Alternative gefunden: die Sky Lagoon. Weniger bekannt, aber auf dem Weg ein 2. Thermalquellenjuwel zu werden.
Dauer: ca. 2 Tage.





Unser Reisefazit zu unserem Island Roadtrip
Ein Island Besuch im September war für uns die beste Reisezeit – wir konnten die komplette Palette der wunderschönen Natur Islands genießen und abends sogar Polarlichter beobachten. Das Wetter war milder als erwartet.
Ab Ende September beginnt jedoch der erste Schneefall in den Highlands- danach wird die Zufahrt der Highlands über die gesamte Winterzeit gesperrt. Es gab einige stürmische Tage – achtet täglich auf die Wettervorhersagen, es kann vorkommen, dass durch den Wind Straßen zeitweise gesperrt werden. Somit solltet ihr eure Fahrzeiten und Tagesaktivitäten entsprechend danach planen. Eine Straßensperrung aufgrund von starken Windböhen traf uns z.B auf der Route von Vik nach Höfn. Die aktuellen Wetterbedingungen könnt ihr hier prüfen: Traffic Info
Unser wichtigster Rat: Verlasst die Ringstraße! Während die Hauptroute oft überfüllt ist, findet man in den Westfjorden und im Hochland die wahre Magie. Die Suche nach Unterkünften war entlang der Route sehr unkompliziert – ihr müsst keine weiten Fahrstrecken vorsehen.
Pro-Tipp: Reserviert die Blue Lagoon und/ oder Sky Lagoon unbedingt vorab. Wir wollten die Blue Lagoon 3 Tage im Voraus buchen und wurden eines Besseren belehrt- eine Buchung ist ca. 3-4 Wochen im Voraus notwendig.
Beim nächsten Mal werden wir definitiv mehr Zeit im Hochland verbringen, um die heißen Quellen mitten in der Natur, fernab des Massentourismus, zu genießen.
Island ist ein wunderschönes Land mit vielen Facetten – wir kommen definitiv wieder!

